Die Sportart

Orientierungslauf (kurz OL) ist eine landschaftsgebundene, sportstättenunabhängige Laufsportart, die in der Natur stattfindet.

Der Sportler muss im Gelände bestimmte Kontrollpunkte in einer vorgegebenen Reihenfolge in möglichst kurzer Zeit anlaufen. Dazu benutzt er Karte, Kompass und ein elektronisches Kontrollsystem (SI-Chip).

Auf der Karte sind die Kontrollpunkte und die Reihenfolge eingezeichnet. Die Kontrollposten sind mit rot-weißen Postenschirmen gekennzeichnet. An den Kontrollposten sind elektronische Markierungseinrichtungen angebracht, in die der Läufer seinen SI-Chip eindrückt, um so den Nachweis zu führen, dass er die richtigen Posten in der vorgegebenen Reihenfolge angelaufen hat.

Die Faszination bei dieser Sportart ist das selbständige Planen und Finden der schnellsten Route zu den einzelnen Kontrollposten. Da jeder Läufer unterschiedliche Stärken und Schwächen hat, ist keine Laufroute mit einer anderen identisch.

Beim Orientierungslauf ist die häufigste Wettkampfform der Einzel-OL.

Als Einzeldisziplinen gibt es Sprint-, Mittel-, Lang-, und Ultralangdistanz. Sprint-OL's finden meistens in Parkgeländen und innerorts statt, während die anderen Disziplinen vorwiegend in waldigen Geländen stattfinden.

Bei Meisterschaften werden auch Staffelwettbewerbe durchgeführt.

Die einzelnen OL-Disziplinen werden in Alterskategorien untergliedert. So gibt es für Damen und Herren folgende Altersgruppen:

D H 12, D H 14, D 16, D H 18, D 19, D H 21 (Elite), D 35, D H 40, ............D H 70.

Für weniger geübte Sportler gibt es die Einsteigerbahnen offen kurz, offen mittel und offen lang.

Bei Einzelrennen starten die Läufer einer Kategorie nicht gemeinsam, sondern einzeln in Zeitabständen von 1-3-Minuten nacheinander.

Ausrüstung:

Das wichtigste Hilfsmittel ist die Karte. Beim Orientierungslauf benötigt man eine detaillierte Spezialkarte des Wettkampfgebietes. Auf der Grundlage von topographischen Karten, digitalen Höhenlinienmodellen, Luftbildern und manuellen Geländeaufnahmen vor Ort, werden mit einem CAD-Programm die Karten erstellt. In die OL-Karten werden Gräben, Mulden, Zäune, Jägerhochsitze, Wurzelstöcke, Futterkrippen, Felsen, Grenzsteine, Brunnen, usw., eingezeichnet. In der Postenbeschreibung steht dann z.B. südöstlich des Wurzelstocks, nördlich des Jägerhochsitzes etc.

Die Kosten für die Erstellung einer Orientierungslaufkarte, die für die Durchführung von Landesranglistenläufen oder Meisterschaften geeignet ist, liegen je nach Kartengröße, im Bereich von ca. 3 000 bis 5 000 €.

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